1. Warum hast du Psycholyse gemacht? Hattest du persönliche Probleme, warst du in Therapie oder warst du z.B. einfach neugierig?

Die Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben hat mich zur Psycholyse geführt.

2. Wenn du Probleme hattest: inwieweit hat dir die Psycholyse bei deren Bewältigung geholfen? Was ist der Unterschied zu anderen Therapien? Wenn nicht: welchen Einfluss haben die Erfahrungen auf dein aktuelles Leben?

Erst durch die Psycholyse erkannte ich mich als eine neurotische, beziehungs- und liebesunfähige Person. Das Erkennen ist bereits der Beginn der Heilung, die Befreiung kommt durch das Aushalten und Annehmen schwieriger Gefühle. Frei sein von der Angst z.B. ist die Auswirkung auf mein heutiges Leben. Psycholyse bringt auch das Aufwachen in eine vollkommen neue Welt. Man sieht, dass Liebe und Einheit unter uns Menschen möglich ist, wenn mehr Menschen aus der Matrix, in der sie gefangen sind, wirklich ausbrechen wollen würden.

3. Immer wieder liest man davon, dass Psycholyse Machtmissbrauch, Grenzüberschreitung und Scharlatanerie bedeutet. Wie siehst du das aus deiner persönlichen Erfahrung heraus?

Solange Menschen sich nicht erkennen und sich nicht verändern, wird es immer und überall Missbrauch geben. Ich persönlich habe es bei der Psycholyse nicht erlebt.

4. Die Psycholyse bzw. die meisten dazu benötigten Substanzen sind ja verboten. Wie stehst du dazu?

Die potentesten Substanzen sind verboten. Sie sollten so schnell wie möglich für die Psycholyse freigegeben werden.

5. Hast du noch weitere Bemerkungen, die dir wichtig sind, sofern sie nicht durch die an- deren Fragen beantwortet wurden?

Wir brauchen dringend ein neues Zusammenleben unter uns Menschen. Nicht eines, wo Menschen die Welt und sich selbst zerstören, unendliche Kriege führen, töten und getötet werden. Ein Leben für alle im diesseitigen Paradies, in dem lieben und sorgen füreinander eine Selbstverständlichkeit ist. Psycholyse ist der beste Weg dazu.

Ayse Sedlacek (64), Grosshandelskauffrau, Rentnerin