DER VERBOTENE WEG

Dokumentation

Der verbotene Weg

Der Dokumentarfilm „Der verbotene Weg – Erfahrungen mit der Psycholyse“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den rituellen Gebrauch bewusstseinserweiternder Substanzen wie LSD, MDMA oder Meskalin. Die Macher des Films haben mit Menschen gesprochen, die die Psycholyse an sich selbst angewandt haben und davon berichten, in welcher Weise sie davon profitiert haben. Sie beschreiben die heilende Wirkung dieser Arbeit anhand ihrer persönlichen Erfahrungen und legen somit ein mutiges Bekenntnis für einen Weg, der heutzutage fast in der ganzen Welt verboten ist.

Dieser Film will einen notwendigen Beitrag für die Aufklärung und Entzerrung der emotionalisierten Diskussion dieses Themas in der Öffentlichkeit leisten. Die Haltung der Fachwelt, dass der kontrollierte und selbstverantwortete Gebrauch der Psycholyse als Scharlatanerie oder grenzüberschreitender Machtmißbrauch von irregeleiteten Therapeuten einzuordnen ist, muss aufgrund der Aussagen der Betroffenen gründlich hinterfragt werden.

Trailer „Der verbotene Weg“ (2’03 Min.)

Eine gekürzte Fassung mit englischen Untertiteln ist auf YouTube verfügbar.

 

STATEMENT DER AUTOREN

Die Berichterstattung rund um das Thema Psycholyse scheint vor allem im deutschen Raum geprägt von Angst und negativer Stimmungsmache. Möglicherweise ist dies zurückzuführen auf eine irreführende Drogenpolitik der 60er Jahre, kommend aus den USA unter der Regierung eines Richard Nixon. Es war vielleicht die Angst vor einer radikalen Umwandlung der Gesellschaft, die damals bewirkt hat, sämtliche bewusstseinserweiternden Hilfsmittel einfach mit allen Drogen in einen Topf zu werfen und zu verbieten. Seitdem sind diese Substanzen auf der ganzen Welt im illegalen Rahmen frei erhältlich. Das Katz-und-Maus-Spiel mit den strafverfolgenden Instanzen führt zu immer neueren Kreationen, die versuchen, die geltenden gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Drogen zu umgehen. Auch diese Substanzen finden natürlich ihren Weg in den Kontext der psycholytischen Arbeit. Ist das sicher? Bestimmt nicht!

Man mag zu recht kontrovers über diese Methode diskutieren, aber ein differenzierter Diskurs findet einfach nicht statt. Hingegen kommt es immer wieder zu medialen Hexenjagden, wie es bei den heute reisserischen Verdachtsberichterstattungen und publikumswirksamen Undercoverermittlungen nicht selten vorkommt. Meist fällt in diesem Zusammenhang das Wort Scharlatanerie. Wir, die Autoren von „Der verbotene Weg“ sehen in diesem Ausdruck lediglich ein Schimpfwort, aber keine fundierte Aussage über die Psycholyse. Verleumdungs- und Verfolgungskampagnen wie in der jüngst erschienenen Beckmann Sendung schaden am Ende vor allem den vielen Menschen, denen diese Methode zu einem besseren Leben verholfen hat. Leider wird der tragische und erschütternde Unglücksfall von 2009 in Berlin immer wieder als Beweis für die Gefährlichkeit und Abwegigkeit dieses Ansatzes hergenommen. Ebenso unglücklich ist aber auch, dass aktuelle Forschungsbemühungen (und auch ältere aus den 50er und 60er Jahren) von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen und stattdessen von der konservativen und verteufelnden Drogenpropaganda völlig überschattet werden.

Mit dem Film „Der verbotene Weg“ wollen wir damals wie heute ein Gegengewicht gegen die ideologisch geprägte Negativpropaganda installieren und unsere Stimme – sicherlich nicht vollkommen neutral – aber leidenschaftlich und mit aufrechtem Blick erheben gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung dieses modernen und zukunftsweisenden Ansatzes in der Psychotherapie und Bewusstseinsforschung.

Christoph Kahse, Basia Rang, Ursula Bub-Hielscher
März 2015

DER VERBOTENE WEG

Dokumentarfilm von Christoph Kahse,
Basia Rang, Ursula Bub-Hielscher
Spieldauer: 82 Minuten
Format: DVD
Erscheinungsdatum: 6. Juni 2013
Sprache: deutsch
EAN 0700153244398

Preis: 19,90 EUR
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