1. Warum hast du Psycholyse gemacht? Hattest du persönliche Probleme, warst du in Therapie oder warst du z.B. einfach neugierig?

  • Trauma durch mehrjähriges Mobbing
  • BPS
  • Soziale Phobie
  • Ängstlich-vermeidende PS
  • Psychotische Episoden
  • Polytoxikomanie

2. Wenn du Probleme hattest: inwieweit hat dir die Psycholyse bei deren Bewältigung geholfen? Was ist der Unterschied zu anderen Therapien? Wenn nicht: welchen Einfluss haben die Erfahrungen auf dein aktuelles Leben?

Sie hat mir mehr Selbstvertrauen/Sicherheit gegeben. Außerdem fällt es mir deutlich leichter, mit intensiven negativen Emotionen umzugehen, wodurch ich nicht mehr so von ihnen überwältigt werde.

3. Immer wieder liest man davon, dass Psycholyse Machtmissbrauch, Grenzüberschreitung und Scharlatanerie bedeutet. Wie siehst du das aus deiner persönlichen Erfahrung heraus?

Ich hab keine solchen Erfahrungen gemacht.

4. Die Psycholyse bzw. die meisten dazu benötigten Substanzen sind ja verboten. Wie stehst du dazu?

Sie sollten in einem kontrollierten Rahmen legal sein.

5. Hast du noch weitere Bemerkungen, die dir wichtig sind, sofern sie nicht durch die anderen Fragen beantwortet wurden?

Es wird zwar überall geschrieben, dass man sich nicht selbst auf diese Weise behandeln soll. Allerdings hält das viele (zu denen ich auch gehöre) nicht davon ab. Da es kaum Hinweise zur korrekten Anwendung gibt, wird die Anwendung dann nach dem Bauchgefühl gestaltet. Das birgt viele Gefahren. Daher sollten Hinweise zur korrekten Anwendung, in verständlicher Formulierung, öffentlich oder zumindest auf Nachfrage verfügbar sein.

Dustin Hoffmann (24), Student