Ich wollte die Liebe kennenlernen. Die Liebe, die einfach da ist, die nichts erfüllen muss, bedingungslos eben, die nicht kontrolliert werden kann, die frei ist und heil macht.

Ich begann mit einer psycholytischen Therapie. Dort konnte ich diese Liebe immer wieder spüren und erkennen, dass es erst einmal darum geht, alles das zu sehen, was nicht die Liebe ist. Ich räumte in meiner Vergangenheit auf, alles wollte gesehen werden. Daraus ergab sich für mich die Frage: Wer bin ich eigentlich? Es begann ein Weg durch all meine Gefühle, die angenommen werden wollten und ich konnte erkennen: Die Liebe ist immer in mir. 
Ganz wichtig war es, all das, was ich auf den psycholytischen Sitzungen erlebt und erfahren hatte, in mein alltägliches Leben zu integrieren, was nicht immer leicht war.

Heute nehme ich mein Leben selbst in die Hand, ich übernehme die Verantwortung für mich und mein Handeln. Ich bin viel freier von meinen inneren Begrenzungen und dadurch auch freier in meinem ganzen Leben, das heute liebevoll und erfüllt ist.

Ohne die psycholytischen Helfer wäre ich sehr wahrscheinlich nicht so weit gekommen und nicht nur das: Ich machte Erfahrungen von Verbundenheit mit allen Wesen, woraus in mir ein tiefes Verantwortungsgefühl für diese Erde entstanden ist. Ich spürte, dass wenn meine Gedanken anhalten, absoluter Frieden in mir ist. Ich fühlte, das ich so etwas wie ein Schicksal habe, eine übergeordnete Kraft, die mich wohlwollend führt und der ich mich widersetzen oder anvertrauen kann. Nicht umsonst nennt man die Substanzen bewusstseinserweiternd.

Psycholyse ist ein Hilfsmittel auf einem Weg hin zu Liebe, Freiheit, Frieden und Verantwortung für mich selbst, meinen Nächsten und die Welt. Ein Weg der Sinn macht.

Elke Eisenträger (57), Heilpraktikerin