1. Warum hast du Psycholyse gemacht? Hattest du persönliche Probleme, warst du in Therapie oder warst du z.B. einfach neugierig?

Das seelische Leid stand im Vordergrund. Neugier und die Suche nach Tiefe im Leben.

2. Wenn du Probleme hattest: inwieweit hat dir die Psycholyse bei deren Bewältigung geholfen? Was ist der Unterschied zu anderen Therapien? Wenn nicht: welchen Einfluss haben die Erfahrungen auf dein aktuelles Leben?

Durch die Psycholyse konnte ich erstmal den Segen der Liebe erfahren, das gab mir eine klare Ausrichtung für mein Leben. Weiter vermittelte sie mir viele Weisheiten über die Zusammenhänge im Leben durch direkte Erfahrung. Und sie weist einen auf Beschränkungen hin. Der Unterschied zu normaler Therapie: Direkte Erfahrung der Tiefe des Lebens. Die Sicht auf Zusammenhänge, Notwendigkeiten und Ausrichtung stellt sich ein, wo bei einer anderen Therapie noch an der Oberfläche gesurft wird.

3. Immer wieder liest man davon, dass Psycholyse Machtmissbrauch, Grenzüberschreitung und Scharlatanerie bedeutet. Wie siehst du das aus deiner persönlichen Erfahrung heraus?

Ich habe nur Erfahrungen mit professionellen Therapeuten gemacht, so das ich sie als heilsame Methode erfahren durfte.

4. Die Psycholyse bzw. die meisten dazu benötigten Substanzen sind ja verboten. Wie stehst du dazu?

Die hilfreichsten Medikamente sind bei genauen Dosierung in diesem Setting praktisch ungefährlich und gehören deshalb erlaubt.

Günther Pichler (48), Lebens- und Sozialberater