Vor gut 20 Jahren habe ich die Psycholyse als Therapie an der eigenen Seele kennengelernt. Später habe ich bei Danièle und Samuel Nicolet Widmer die – leider bisher weltweit einzige – Ausbildung zur Psycholyse-Therapeutin und zur Psycholyse-Meisterin absolviert.

Was hat es mir gebracht?

Ich habe heute ein offenes, mitfühlendes Herz, einen weiten und wachen Geist, ich fühle mich lebendig, frei und verbunden mit allem Lebendigen. Ich weiss nicht nur theoretisch, dass alles miteinander verbunden ist, und der Satz: Alles ist Eins, ist für mich gefühlte Wahrheit, nicht abstrakter Glauben. Ich habe ein reiches, glückliches, erfülltes Leben voller Liebe, Nähe, Innigkeit und Sinnlichkeit. Ich bin mit mir im Lot.

Ohne die Psycholyse hätte ich wohl auch kein schlechtes Leben, doch die Jahre der Selbsterkenntnis, des Fühlen-Lernens, der Meditation, die die Psycholyse mit sich bringen, haben mich zu einem erwachsenen-erwachten Menschen gemacht. Dafür bin ich der Methode und vielmehr noch den wunderbaren Lehrern unendlich dankbar.

Psycholyse als moderne Form eines uralten schamanischen Weges zur spirituellen Entfaltung ist ein Menschenrecht. Und es ist heute dringender denn je nötig, auf diesem Recht zu bestehen, denn wir Menschen sind in einer Sackgasse, psychisch, physisch, geistig – und unser Planet leidet Qualen unter der Krankheit Menschheit.

Psycholyse bringt – unter weiser, liebender Anleitung – Heilung und weckt uns wieder für die Liebe, die wir verloren haben.

Solange die Psycholyse geächtet wird, bin ich die Psycholyse für die Welt.

Sabinga Pezzini (48), Sozialarbeiterin und Heilhausfrau