Ein persönliches Bekenntnis will ich ablegen, sichtbar, lesbar werden mit der Tatsache, dass ich seit mehr als 20 Jahren an psycholytischen Sitzungen teilnehme, dass ich mit anderen Menschen zusammen mich der Erforschung unseres Bewusstseins und des Lebens an sich mittels psychoaktiver Substanzen wie LSD, Meskalin, MDMA, Ayahuasca u.a. verschrieben habe.

Mit 25 hatte ich das Glück, von einer Freundin zu einem Psycholyseseminar eingeladen worden zu sein. Nicht die Erfahrung selbst war das Eindrücklichste, mehr das in der Folgezeit daraus resultierende, unumstössliche innere Wissen: dies ist mein Weg, den ich weiterverfolgen will.

Das habe ich dann auch gemacht.

Dieser Weg mündete – folgerichtig und notwendig – in Familie und Gemeinschaft, wo ich all die Erfahrungen und Einsichten, welche einem diese Sakramente schenken können, im gelebten Alltag integrieren kann…

Ich glaube kaum, dass ich den Zugang zu einer fühlenden Wahrnehmung des Lebens wiedergefunden hätte, wäre ich nicht in den Kontakt mit der Methode der Psycholyse gekommen. Ich betrachte und empfinde den Umgang und den Gebrauch der Substanzen als mein grundlegendes Recht- und von niemandem werde ich es mir nehmen lassen!

Eva Jackenkroll (48), Mutter, Hausfrau, Schneiderin, Köchin, Kirschblüte

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