In den letzten Tagen und Wochen habe ich einen langen Text produziert, um ihn hier auf die Internetseite zu stellen: Wie ich zur Psycholyse gekommen bin, warum ich sie für so wichtig und kostbar halte, was sie mir persönlich schon für Geschenke gebracht hat. Aber etwas hält mich davon ab, diese Zeilen zu veröffentlichen. Es ist so wichtig, dass öffentlich über die Psycholyse berichtet wird, und gleichzeitig ist es völlig aussichtslos. Wer Interesse an Selbsterkenntnis besitzt, wer um die Notwendigkeit einer Wandlung des menschlichen Geistes weiß und wer sich unvoreingenommen auch einem Tabu-Thema zuwenden kann, der ist bestimmt schon auf die Psycholyse gestoßen. Er oder sie weiß dann bereits von dem unglaublichen Potential der psycholytischen Hilfsmittel. Oder lässt sich gerne darauf ein, um sie zu ergründen. Falls nötig oder hilfreich, wird er/sie diese dann auch nutzen, falls nicht, eben nicht…

Wer dagegen voreingenommen auf das Leben schaut, nicht frei ist von der Gehirnwäsche, die von überall her auf uns einprasselt – so jemand wird auch keine noch so gute Beschreibung der Wahrheit und des Lebendigen als wahr erkennen, sondern selbst aus der wunderbarsten Gegebenheit seine eigenen Geschichten kreieren, die aus Unkenntnis, Ignoranz, Besserwisserei und Selbstherrlichkeit gemacht sind, die von Anpassung und Angst sprechen.

Und was sollte man da sagen? Was erklären? Wer wissen will, schaue selbst!

Ich muss aufhören, an die Meinungen und Erklärungen meiner Mitmenschen zu glauben. Wenn ich die Wahrheit finden will, muss ich selbst überprüfen, was wahr und was unwahr ist. Selbst das Risiko eingehen, das ein gelebtes Leben mit sich bringt. Sonst bin ich immer nur eine Marionette der jeweiligen Zeit und lebe ein Leben, das nie wirklich gelebt wurde. Wer also wirklich wissen will, was Psycholyse ist, kommt nicht umhin, selbst die Erfahrung zu wagen. Man kann nicht intelligent über etwas reden, das man nicht kennt und dem man aus lauter Voreingenommenheit und Angst nie begegnet ist!

Und dann gibt es noch die Menschen, die aus einer schlechten oder schwierigen Erfahrung heraus die Psycholyse bekämpfen: Das ist wie den Brunnen zu zerstören, in den schon einmal ein Kind gestürzt ist… Macht das Sinn?

Heike Roßmann-Franke (47), Mutter von 5 Kindern, Lehrerin und Hausfrau

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