1. Warum hast du Psycholyse gemacht? Hattest du persönliche Probleme, warst du in Therapie oder warst du z.B. einfach neugierig?

Ich war schon länger auf dem Weg der Heilung und Selbsterkenntnis als mir Psycholyse begegnet ist. Ich war neugierig. Ich war und bin immer wieder offen für Methoden, die mir helfen, wirklich tief in mich hineinzuschauen und Problemen auf den Grund zu gehen und sie wenn möglich bei der Wurzel zu packen und aufzulösen. Ich bin immer schon ungewöhnliche Wege der Heilung und Selbsterkenntnis gegangen. Für mich ist und war immer wieder entscheidend: Was hilft mir wirklich?

2. Wenn du Probleme hattest: inwieweit hat dir die Psycholyse bei deren Bewältigung geholfen? Was ist der Unterschied zu anderen Therapien? Wenn nicht: welchen Einfluss haben die Erfahrungen auf dein aktuelles Leben?

Psycholyse hat mir geholfen, mit meinen tiefen Ängsten in Kontakt zu kommen, sie zu fühlen, so dass sie sich auflösen konnten. Oder auch andere in mir verborgene Gefühle. Psycholyse hat mich mit meiner wahren inneren Natur, die Liebe, Freiheit, Stille… ist in Kontakt gebracht, wie keine andere Methode das vermocht hat. Auch habe ich viele Erkenntnisse bei der Psycholyse sammeln dürfen. Ich bin sozusagen mit meiner tiefen inneren Wahrheit in Kontakt gekommen und deren vielen Facetten. Ich habe mich und die Menschen um mich herum und die Welt wie sie tickt immer tiefer und umfassender verstanden. Letztendlich hat mich die Psycholyse gelehrt, mein Leben bewusster, angstfreier, liebevoller, mutiger und freier zu leben, und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Normale Psychotherapie war ganz nett ’ne kurze Weile, was tief verändert hat sie nicht. Es blieb alles ziemlich an der Oberfläche.

3. Immer wieder liest man davon, dass Psycholyse Machtmissbrauch, Grenzüberschreitung und Scharlatanerie bedeutet. Wie siehst du das aus deiner persönlichen Erfahrung heraus?

Grenzueberschreitung und Machtmissbrauch habe ich nie erlebt in der Psycholyse. Eher hat sie mich gelehrt, meine Macht richtig einzusetzen für das Gute, das Blühen und die Liebe. Bewusstseinserweiternde Substanzen einfach so alleine einzuwerfen oder auf Partys… kann einen sicher in sehr traumatische Zustände werfen, wo Grenzuberschreitungen und Machtmissbrauch passieren können. Im bewussten Setting der Psycholyse mit einem erfahrenen Therapeuten passiert das sicher nicht, zu mindestens habe ich das nie erlebt. In den Sitzungen bin ich auch mit traumatischen Gefühlen in mir in Kontakt gekommen, die sich in dem gehaltenen sicheren Raum aufgelöst haben. Menschen die sagen, das wäre Scharlatanerie, kennen die Psycholyse nicht, haben Angst oder auch Urteile darüber oder werfen sie in einen Topf mit allem, was mit verbotenen psychoaktiven Substanzen zu tun hat.

4. Die Psycholyse bzw. die meisten dazu benötigten Substanzen sind ja verboten. Wie stehst du dazu?

Das sollte sich ändern. Die Psycholyse könnte ein Segen für so viele Menschen und damit für unsere Welt sein. Zu früheren Zeiten in den alten Stämmen war es normal, Rituale mit Substanzen zu feiern. Der bewusste, freiere und offene Umgang mit Substanzen würde die Drogenkriminalität und den Missbrauch weitgehend auflösen. Gerade auch für jüngere Menschen, die nach Erkenntnissen für ihren Lebensweg suchen, könnte die Psycholyse so hilfreich sein.

Martina (45), Ergotherapeutin

 

 

 

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