In der aktuellen Ausgabe von „Psychotherapy and Psychosomatics“ offenbart eine neue Analyse Einsichten in Langzeiteffekte von Antidepressiva. Neun Jahre nach der Behandlung waren die depressiven Symptome deutlich erhöht gegenüber der Behandlung ohne Medikamente. Weder die Schwere der Depression noch andere Faktoren waren für den Anstieg verantwortlich. Dieses Muster zeigt möglicherweise iatrogene Langzeiteffekte von Antidepressiva, welche positiven Kurzzeiteffekten entgegenarbeiten und in einer verringerten Effektivität, Behandlungsresistenz, paradoxen Effekten und Entzugssymptomen münden können.

Quelle (engl.): Depressed patients who are treated with antidepressants do worse in the long run

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