PGD-Blog

Plädoyer für einen offenen Dialog

Seit einigen Jahren findet eine allmähliche Öffnung dieses Untergrunds statt. Berufsverbände, Wissenschaftler und Presse sollten diese Bereitschaft würdigen und durch ehrliches Interesse fördern, statt im Diskurs einseitig auf den Zwischenfällen zu beharren. Der Untergrund ist eine problematische gesellschaftliche Entwicklung, die wir verstehen müssen. Sich von ihm zu distanzieren und ihn zu bekämpfen ist ohne die Gründe für dessen Existenz zu kennen nur sinnloser Aktionismus. Wir plädieren für die neutrale Erforschung dieser Szene, um die vielen Fragestellungen gezielter zu untersuchen.

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Psycholytische Gruppentherapie mit MDMA und LSD in der Schweiz

Nach zwei Pilotstudien beantragten Dr. Peter Gasser und Dr. Peter Oehen beim Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG Lizenzen für individuelle Behandlungen mit MDMA und LSD im Rahmen von „Compassionate Use“ (Anwendung aus Mitgefühl). Nach einem Testlauf mit einer kleinen Gruppe erteilte das BAG nun den beiden Ärzten wieder die Erlaubnis zur Durchführung von Gruppentherapien mit MDMA und LSD.

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Stellungnahme

Die neuerdings in den Boulevard-Medien kolportierten Darstellungen über die Tätigkeiten der Psychedelischen Gesellschaft Deutschland (PDG) sind irreführend und werden der Komplexität der Thematik nicht gerecht. Das tendenziöse Narrativ orientiert sich nicht an den wissenschaftlichen Aussagen und tatsächlichen Intentionen der PGD. Es wäre sicher naiv zu erwarten, dass unsere Gesellschaft den Wert psychedelischer Erfahrungen ohne Probleme prompt anerkennt.

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Paradoxien am Bicycle Day Nr. 74

Es mag sein, dass noch nicht genügend Probanden durch hochwertige Studien gegangen sind, doch meine Argumente haben trotz der gegenteiligen Behauptung einen wissenschaftlichen Hintergrund. Warum interessiert sich die therapeutische Welt in Deutschland nicht für die Psycholyse? Warum verschließt man lieber die Augen vor etwas Neuem, was den eigenen Ansichten widerstrebt? Das wäre ja noch akzeptabel. Nicht akzeptabel ist, dass ich meinen Kopf für diese Weigerung, neuere Erkenntnisse zu erörtern, hinhalten soll.

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Rückblick Infoveranstaltungen 2016

Dieses Projekt hatte seinen Anfang in Trier genommen, wo die Fachschaft bereit war, mit mir zusammen den Film „Der verbotene Weg“ von Christoph Kahse zu zeigen. Da dort ebenfalls niemand aus den Fachkreisen der Universität bereit war, ein Statement zu dem Thema abzugeben, habe ich Peter Jarek das selbst in die Hand genommen und eine Präsentation zum Thema „Psychedelische Therapie“ erarbeitet. Der Vortrag bot einen Überblick zu den Bereichen Set und Setting, Indikation und Kontraindikation sowie Sicherheit und Risiken dieser Therapieform. Darüber hinaus gab es einen großen Block, der sich mit der aktuellen Forschung beschäftigte.

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Entheo-Science Nachlese – Oder: Die Entdeckung des Herzens

Die Wirklichkeit ist komplex, und das Leben ist es auch. Ebenso vielschichtig ist die breit gefächerte Wirkung von Psychedelika wie LSD, Psilocybin, Ayahuasca, MDMA etc., welche den Konsumenten dieser bewusstseinsverändernden Mittel genau mit jener Komplexität...

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